szmmctag

Archiv der Einträge: Januar, 2012
  • Wann wurde das Handy erfunden? Es war 1920 - doch seht selbst!

    Salve Leser,

     

    heutzutage läuft ja fast jeder mit einem Smartphone rum. Keine Bahnfahrt vergeht, ohne das es klingelt, piepst oder jemand am Handy seine privaten Sorgen mit dem Rest des Abteils teilt. Telefonieren, surfen, spielen und das alles jederzeit und überall, losgelöst von einem festen Standort – heute vollkommen normal.

     

    Vielleicht ist es aber dann doch noch verwunderlich, wenn ich Euch erzähle, dass man bereits Anfang des letzten Jahrhunderts den Traum des losgelösten telefonieren hatte.

    Bereits 1920 experimentierte W.W. Macfarlane in Philadelphia mit dem drahtlosen telefonieren. Auch wenn das Gerät eher ein Radio Transmitter und Empfänger war, ist doch die Intention zu erkennen: Kabellose, also mobile Kommunikation!

      

    das handy  1920-1

     

    Und wie es oft so mit großen Erfindungen ist, steht dem zivilen Einsatz immer auch die Möglichkeit eines militärischen Einsatzes gegenüber. So antwortete der Erfinder auf die Frage eines Reportes, ob das Gerät in Zukunft auch wirklich Verwendung finden könnte, mit Blick zurück auf den erst kürzlich beendeten 1. Weltkrieg, folgendermaßen:

     

    “If this could have been ready for us in the war, think of the value it would have had. A whole regiment equipped with the telephone receivers, with only their rifles as aerials, could advance a mile and each would be instantly in touch with the commanding officer. No runners would be needed. There could be no such thing as a ‘lost battallion.’”

     

     

    Große Erfindungen bedeuten stets große Verantwortung. Doch nun möchte ich nicht allzu sehr die Moralkeule schwingen, sondern Euch das Autotelefon des Jahres 1920 zeigen:

     

    das handy  1920-2

    >>>Quelle<<<

  • Und Gott sprach zu seinem Volk: Amerika ist wieder da!

    Salve Leser,

     

    jeder Stamm braucht einen Häuptling, jede Stadt einen Bürgermeister, jedes Land einen König und die Menschheit ein Vorbild an dem sie sich orientieren kann. Früher mag das in unseren Breitengraden der christliche Gott gewesen sein, doch die Welt hat sich verändert seit Columbus 1492 den Garten Eden wiederfand und Gott seine Macht an die neuen Kinder dieses Gartens übertrug.

     

    Nun blicken wir über den großen Teich auf ein göttliches Volk, welches uns, dem Rest, mit gutem Beispiel voran geht:

     Uns Grenzen aufzeigt, unsere Moral formt und unsere Werte definiert. Diese göttliche Volk, daran kann kein Zweifel bestehen, sind die legitimen Erben Gottes und ihr Wirtschaftssystem ist das 3. Testament.

     

    Doch der Glaube der Weltbevölkerung wurde in den letzten Monaten erschüttert. Leise Stimmen sprachen davon, dass der große Kontinent doch nicht der Mittelpunkt des Universums sei, und das Kritik an dem 3. Testament nicht zwangsläufig zum ewigen Fegefeuer führt.

     

    Damit soll nun Schluss sein. Der gewählte Gott des divinen Volkes, erneuerte Heute in einer Rede zu seinen Jüngern, den ungebrochenen Willen auch weiterhin ein Leuchtfeuer für die Menschheit zu sein. Wir können uns darauf verlassen, dass das göttliche Volk uns nicht im Stich lässt und uns weiterhin vor allem bösen und schlechtem beschützt.

    gottking

     

    Wortwörtlich heißt es:

     

    Von den Koalitionen, die wir zur Sicherung von nuklearen Materialien gebildet, den Missionen im Kampf gegen Hunger und Krankheit, die wir angeführt, den Schlägen, die wir unseren Feinden zugefügt haben, bis hin zur dauerhaften Macht unseres moralischen Beispiels: Amerika ist wieder da

     

     


    Es ist so gut zu wissen, dass man sich in solch schwierigen Zeiten  auf eines verlassen kann:

    Die USA, unser aller Freund und Helfer, lässt uns, seine Kinder, nicht im Stich!

  • Eine Frage zum Kapitalismus

    Die Frage die mich an diesem viel zu heißen Dienstagnachmittag beschäftigt, ist eine Frage der Gerechtigkeit.
    Da Gerechtigkeit im Blickwinkel des Betrachters liegt, ist die Frage natürlich nicht objektiv zu beantworten.

    Ist der Kapitalismus wie wir ihn kennen und praktizieren ein Wirtschafts- oder ein Herrschaftssystem?

    Zunächst einmal könnte man sagen, jeder einzelne Mensch hat die Möglichkeit in einem demokratischen kapitalistischen Staat, im Rahmen seiner Ideen und Möglichkeiten, erfolgreich zu werden und Geld anzuhäufen. Der amerikanische Traum geht in diese Richtung. Kapitalismus als Chance auf Reichtum, Selbstentfaltung und und und:

    Nun haben wir bekannterweise das Problem, dass die Staaten sich dem Kapitalismus verpflichtet fühlen. Einflussreiche, reiche Leute, haben eine bessere Lobby als der unorganisierte einfache Mann (oder Frau).

    Die Interessen der Reichen werden also in einer pluralistischen Demokratie immer ein größeres Gewicht haben, als die der anderen Bürger. Dies drückt sich dann zum Beispiel in niedrigen Spitzensteuersätzen aus.

    Das Kapital vermehrt sich also von sich aus, es gibt keine Grenze und kaum Möglichkeiten auf den Zug aufzuspringen. Ist also der Kapitalismus doch ein Herrschaftssystem?

    Vielleicht beides, vielleicht nichts davon. Auch hier ist der Blickwinkel das Entscheidende!

    Oder was meint Ihr?

    Bildquellen: "http://www.thepoliticalemporium.com", "http://www.guido-walter.com"

  • Staatsmacht - Ein Instrument der Oberschicht?

    Salve Leser,

    in den letzten Wochen, Monaten und inzwischen fast schon Jahren, las man in den verschiedensten Zeitungen und Magazinen (oder hörte im Radio, TV), immer wieder Debatten und Kommentare, inwieweit der einfache Steuerzahler für die Pleiten der Banken oder für die Misserfolge der Spekulanten büßen solle. Ist es fair das wir, die die aktuelle Krise nicht verursacht haben, diese ausbügeln müssen?

    Ob es fair oder nicht fair ist, oder ob es überhaupt eine Alternative dazu gibt sei mal dahingestellt. Die Staatsmacht (heutzutage natürlich auch gefesselt durch die Verpflichtungen der EU) hat entschieden und so soll es geschehen.

    Doch nun ändert sich nichts…. Die Politiker der westlichen Länder können sich nicht auf einen Kurs einigen, der das Spekulieren und zocken an den Börsen einschränkt. Es scheint kein Mittel zu geben um den Kapitalismus einzudämmen!

    Wieso das so ist? Nun, der Kapitalismus in seiner jetzigen Form scheint eine recht starke Lobby zu haben. Diese Lobby sind aber vermutlich nicht die Müllers und Gerhards von nebenan, sondern viel mehr gehören sie einer weitgehend anonymen Oberschicht an (wobei „Oberschicht“ hier nicht wertend gemeint ist).

    Schon 1926 stellt die "Vorwärts", eine 1876 gegründete Zeitung der Sozialdemokratie, die Frage, ob die Staatsmacht „ein Werkzeug der Herrschaft in den Händen einer gesellschaftlichen Oberschicht oder ein Werkzeug der Befreiung in den Händen der arbeitenden Massen sein soll“?

    Eine (natürlich rhetorische) Frage die auch über achtzig Jahre später noch brandaktuell ist…

Salve Leser!

Die Volkstribune waren für die Einberufung und Leitung der Römischen Volksversammlung zuständig. Ihre Aufgabe war es das einfache Volk vor den Übergriffen der Aristokraten, der Magistrate und der Patrizier zu schützen und deren Position zu verteidigen.
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